Pokerverein Rendsburg

Live-Poker – hier spielt das Leben!

Autor Artikel

geschrieben von Telas
Pokerverein Rendsburg Tag der Probespieler

Bildquelle: healingdream – freedigitalphotos.net

Schacht Audorf – die Sonne brennt – die Könige halten (nicht) – Pokerverein Rendsburg.

Bei gefühlten 90 Grad standen die ersten Mitglieder des Pokerverein Rendsburg vor dem Audorfer Hof und suchten verzweifelt den Eimer für den Pinienkernaufguss. Man philosophierte, ob die Fahrt zum Strand oder ins Freibad nicht doch die bessere Wahl gewesen wäre, da bei diesem Wetter ja eh keiner kommt. Dann aber trafen mit Sören und Andreas 2 Probespieler ein, die man nicht enttäuschen wollte. Also fix 3 Pokertische aufgestellt und plötzlich ging es zu wie im Taubenschlag. Neue und alte Gesichter, braungebrannt mit Schweissperlen auf der Stirn standen am Check-in und ließen sich für den 9. Spieltag eintragen. Poker ist eben ein Allwettersport. Am Ende hatten wir 25 Spieler auf der Liste und verpassten wieder nur knapp eine Rekordteilnahme. Allerdings sorgten die Probespieler für eine neue Bestmarke. Zu den bereits erwähnten Sören und Andreas gesellten sich noch Sash und Dominik. Während die beiden erstgenannten eher neue Gesichter waren aber bereits gute Ergebnisse in Haale erzielt haben, sind Sash und Dominik alte Hasen in der Rendsburger Pokerszene. Sven Zinke, auch bereits ein eher bekanntes Gesicht, ließ das Probespiel aus und entschied sich für eine sofortige Mitgliedschaft – herzlich willkommen! Nachdem dann alle ihre Bad-Beat-Storys und Online-Ergebnisse der Vorwoche ausgetauscht hatten ging es endlich los. Es dauerte allerdings 3 Level bis zum ersten Bust-out. Probespieler Andreas suchte sich für einen Semi-Bluff mit Martin ausgerechnet den wohl erfahrensten Spieler des Vereins aus. „the living Legend“ überlegte lange, fragte „und du hast schon mal Poker gespielt?“ und callte schließlich mit dem getroffenen Ass. Andreas musste somit seinen Platz räumen und teilte das Schicksal von vielen Probespielern. Es ist tatsächlich so, dass Probespieler sehr oft in frühen Phasen ausscheiden. Hoffentlich lassen sich diese Spieler dadurch nicht entmutigen – ein Sprichwort sagt schließlich „a minute to learn – a lifetime to master“. Und gleich danach erwischte es dann einen erfahrenen Spieler. Sash hatte sich mit Stefan eingelassen und zog den kürzeren. Und bevor auch Probespieler Sören den Heimweg zusammen mit Andreas antreten musste erwischte es mit Denis einen der Titelfavoriten. Dominik erhielt 2x hintereinander die „Pocket Rockets“ und schickte Carsten an den „Looser-Table“. Zwischendurch stellte Volker mit AA noch die Falle für Manu`s KK auf und verdoppelte. Telas schied (wie immer bei ca 50% des Feldes) mit KK gegen JJ von Jan-Eike aus, der wieder mal auf dem Weg zum Final-Table war. Hier versammelte sich diesmal ein völlig anderes Ensemble als sonst. Nur Stefan und Jan-Eike scheinen ein Abo auf den Finaltisch gebucht zu haben. „the Andyman“ schied dann nach langem Spiel als 3ter aus und Jan-Eike musste sich im Heads-up dem stark aufspielenden Dominik geschlagen geben. Herzlichen Glückwunsch für diesen Einstand! Wieder mal ein gelungener Spieltag, der die Meisterschaft spannend hält. Wir freuen uns auf die weiteren Spieltage. Am Donnerstag den 07.07.2011 ist wieder Spieltag der Omaha-Rangliste. Bis dahin bleibt nur zu sagen- das Ranking ist online – wir sehen uns an den Tischen.

 

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geschrieben von Telas
Pokerverein Rendsburg PVR Herzlich Willkommen

Bildquelle: aboutpixel.de / Pocket Rockets II © Niggl Niggl

Poker in Schleswig Holstein erfreut sich einer steigenden Beliebtheit. Im ganzen Land haben sich in den letzten Jahren Pokervereine und Pokerclubs gegründet und es werden stetig mehr. Und auch in Rendsburg ist die Pokerszene sehr groß, sodass wir dies zum Anlass nahmen, einen Pokerclub in Rendsburg zu gründen. Wir spielen in einer Rangliste und um Meisterschaften. Bei uns steht die gesunde Mischung aus Spaß und sportlichem Ehrgeiz im Vordergrund. „Poker als Sport?“ werden jetzt viele denken. Ja, denn es gibt Bestrebungen, den Pokersport als „Mind-Game“ (Strategie- und Geschicklichkeitsspiel) ähnlich dem Schach- oder Bridgespiel zu etablieren. Es ist bewiesen, dass man im No Limit Texas Holdem Poker den Glücksfaktor durch Setzverhalten und Spielanalyse deutlich minimieren kann. Dies ist auch das Ziel unserer Poker-Meisterschaften. Durch spielen in einer Rangliste über mehrere Spieltage wird nicht der kurzfristige Erfolg belohnt. Es gilt, sich konstant auf hohem Niveau zu halten um die erforderlichen Prozentpunkte zu erspielen. Ein faires Ranglistensystem mit einer Durchschnittswertung sorgt für ein transparentes Ranking. Wir freuen uns immer über neue Spieler, die diese sportliche Herausforderung aufnehmen wollen.

Der Mitgliedsbeitrag ist auf 10,- Euro pro Monat festgelegt, eine Aufnahmegebühr in Höhe von 10,- Euro wird beim Beitritt erhoben. Alles weitere ist in der Beitragsordnung festgehalten. Aus den Einnahmen wird das Equipment und Meisterschaftspreise beschafft. Außerdem planen wir eine schöne Poker-Feier mit Mitglieder-Freeroll-Poker-Turnier.

Besonders stolz sind wir auf unsere Pot Limit Omaha – Meisterschaft. Nach unserem Wissen sind wir der einzige Verein, der diese Variante des Poker in einer Ranglisten-Meisterschaft spielt.

Sei dabei – spiel Live – denn hier spielt das Leben.

Spielort: Hotel Audorfer Hof – Hüttenstrasse 17 – 24790 Schacht Audorf – ANFAHRT

Wir spielen jeden 2. Dienstag: Termine und Spieltage

 

Rauchen: Ab sofort besteht bei uns Rauchverbot. Wir bieten genug Pausen um dem Laster zu frönen 🙂

 

PDF download Pokerverein Rendsburg

Den Mitgliedsantrag zum download findest du hier!

 

 

WebFlyer-Pokerverein-Rendsburg

 

 

weitere Informationen:

 

Fragen? Schreib uns!

Nutze unser Kontaktformular oder schreibe uns direkt eine E-Mail an info@pokerverein-rendsburg.de .

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geschrieben von Telas
Dancing Poker Cards
Bildquelle: freepokerpics.com

Hallo Pokerfans,

der 7. Spieltag des Pokerverein Rendsburg wurde gestern sehr erfolgreich gespielt. Mit 24 Teilnehmern hatten wir die zweitbeste Beteiligung an einem Spieltag. Lediglich der „Gründungsspieltag“ war besser besucht. Wir haben uns sehr über diesen Andrang am Check-in gefreut. Sogar 2 neue Mitglieder konnten wir begrüßen. Florian und Andreas sind ab sofort dabei und werden in die laufende Pokermeisterschaft eingreifen. Auch ein „altes / neues“ Gesicht ließ es sich nicht nehmen, den Pokerverein Rendsburg zu testen. Luca schaute mal rein und spielte Probe. Luca ist in der Sommersaison beruflich stark eingespannt und wird wahrscheinlich eine Fördermitgliedschaft in Anspruch nehmen. Wir hoffen also, Luca ab jetzt öfter begrüßen zu dürfen. Nach ebenfalls längerer Abwesenheit griff auch Kai Harder mal wieder zu den Karten. Vorsichtshalber haben wir ihn auch vorgestellt, falls jemand sein Gesicht vergessen haben sollte. Thorsten Muhl`s Grüße aus Afghanistan wurden noch schnell ausgerichtet. Wir hoffen, Thorsten kommt gesund und munter wieder und greift dann wieder voll an. So ging die Pokeraction dann an 3 Tischen los. Ausgerechnet Luca, der ja erstmal Probe spielen wollte, wurde in den ersten Händen eliminiert. Aber Luca kennt das Pokergeschäft und lässt sich sicherlich davon nicht erschüttern. Ihm folgte ziemlich zeitnah Frankie an die Rails und auch Stefan und Olli mussten sehr Früh ihre Plätze räumen. So ging es munter weiter. Einige Favoriten schieden ebenfalls früh aus, einige schafften es wieder an den Final Table. So bleibt die Meisterschaft besonders spannend. Am Final Table wünschte sich Ralf, gegen Manuela ins Heads-up zu kommen, denn er hatte vom letzten Spieltag noch eine Rechnung offen. Aber Thorsten Reidt hatte, mit Blick auf die Gesamtwertung, etwas dagegen. Und Kai startete sein Poker-Comeback sehr furios. So bestritten dann Kai und Thorsten letztendlich das Heads-up. Sehr zur Freude von Ocke, der auf Kai warten musste, entschied Kai das HU sehr schnell für sich und gewann einen neuen Card-Guard für seine Sammlung. Thorsten kassiert für seinen zweiten Platz wieder wichtige Prozentpunkte für die Gesamtwertung. Es bleibt also weiter spannend, auf den ersten 6 prämierten Plätzen kann noch viel passieren.

Vor dem Check-in haben wir noch eine kleine Vorstands-Besprechung abgehalten. Auf der Agenda standen unter anderem die Themen Weihnachtsfeier 2011 und die Beschaffung von Clubshirts. Anstatt einer Weihnachtsfeier 2011 werden wir im Januar 2012 eine Jahresanfangsfeier abhalten. Jeder hat zu Weihnachten sehr viel um die Ohren, daher fiel die Wahl auf diese Alternative. Um die Vereinskasse zu entlasten wird es ein Freeroll für Mitglieder und ein Buffet geben. Die Feinplanung ist im vollen Gange und es wird alles rechtzeitig bekannt gegeben. Im nächsten Jahr stehen dann Überlegungen an, ein Poker-Sommerfest anstatt der Weihnachtsfeier 2012 zu veranstalten. Weiterhin werden Mike und Telas 2 Clubshirts entwerfen und als Muster beschaffen. Dann kann jedes Mitglied selbst entscheiden, ob er ebenfalls ein Clubshirt möchte und so die Farben des Pokerverein Rendsburg auf Turnieren und Events nach Außen tragen möchte. Bilder der Shirts findet Ihr in der Galerie.

Apropos Turniere – dieses Wochenende ist bespickt mit Pokerturnieren. Freitag, Samstag und Sonntag finden in Schleswig Holstein Pokerevents statt. Schaut doch mal in unseren Terminkalender. Wir wünschen Euch dort viel Erfolg und immer gute Hände!

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geschrieben von Telas
Udo Gartenbach mit Gus und Patrick

Bildquelle: Udo Gartenbach

Hallo Pokerfans,

wenn man so über die bekannten Pokerseiten surft, überfliegt man hier und da die Berichte auf der Suche nach interessanten Berichten und Informationen. Bei meinem letzten Ausflug auf Pokerfirma.de stieß ich auf eine Geschichte von Udo Gartenbach. Bereits die ersten Sätze machten mir klar, dass dies kein „Überflieger“ wird sondern holte mir eine Tasse Kaffee und las die Geschichte gründlich und auch noch ein zweites mal. Ich fand den Reisebericht von Udo Gartenbach sehr spannend und lehrreich. Sie trifft die Beschreibung unseres Lieblingsspiels völlig. Jedem Aussenstehenden, der Poker als Zockerei im verrauchtem Hinterzimmer verunglimpft, sollte man diese Geschichte in die Hand drücken. Am Ende hinterlies ich einen Kommentar unter dem Bericht und überlegte schon, wie man unsere Mitglieder und Freunde auf diese lesenswerte Geschichte aufmerksam machen kann. Plötzlich erhielt ich eine Email von Udo Gartenbach, in der er sich für den Kommentar bedankte, was er sonst fast nie tut. Es entwickelte sich ein netter Schriftverkehr und Udo teilte mir mit, dass er uns sein Buch „Mau Mau ist was für Tunten“ signiert zuschicken wird. Das Buch bekommt der/die diesjährige BubbleBoy oder BubbleGirl unserer Pokermeisterschaft. Außerdem hofft er, mal bei uns reinschauen zu können ( „zum einzig wahren Spiel“ ), wenn er mal in der Nähe ist. Aber nun möchte ich Euch empfehlen, eine Tasse Kaffee oder ähnliches zu holen und dann entspannt weiter zu lesen.

Eine wahre Begebenheit

Udo Gartenbach am Mittwoch, Mai 18, 2011 auf www.Pokerfirma.de im Original HIER zu finden.

Lasst mich Euch eine Geschichte erzählen. Eine wahre Geschichte. Lange ist es her. Sehr lange schon. Früher einmal, in den guten alten Zeiten, war ich ein knackiger, junger Mann. Dynamisch und erfolgreich.

Im Status eines Vielfliegers unterwegs in geschäftlicher Mission. Frankfurt via London nach Amerika. In London erwartete mich eine schon häufiger vorgekommene nette Geste; das Upgrading in die First Class. In diesem Falle umso bemerkens- und anmerkenswerter, als dass die Business Class nicht ansatzweise ausgebucht war. Und in der First Class saß lediglich nur ein weiterer Gast. Ein mittelalter Mann. Markantes Gesicht. Whiskey statt des obligatorischen Begrüßungschampagners.

Ich gehöre normalerweise nicht zu den Leuten, die andere Leute im Flugzeug anquatschen und schon gar nicht zu der Sorte Leute, die sich von fremden Menschen, mit denen man durch einen willkürlichen Zufall an Bord zusammengepfercht ist, anquatschen lässt. Warum ich gerade jetzt; etliche Jahre später an diese Begegnung denke; kann ich nicht wirklich begründen. Auf jeden Fall kamen der Herr und ich ins Gespräch.

Wir begannen unser Gespräch mit Themen wie zu alte Stewardessen, die allgemeine Krankheit des Tomatensaftvernichtens in Flugzeugen, der Vorzug von harten Alkoholika über den Wolken gegenüber dem Mädchen-Pritzelwasser.

Beim Essen war das Thema schließlich die Größe und Qualität von Flugzeug-Steaks gegenüber den wahren Steaks, die es nur und ausschließlich in good old America gibt. Zwei Kilo vom feinsten Rind, die Beilagen nur als überflüssige Zierde des Tisches. Medium rare, was sonst.
Was auch immer uns dann schließlich auf das Thema Spielen allgemein und Poker im speziellen brachte, weiß ich in der Tat nicht mehr. Nur, dass ich damals weder vom Pokern, noch vom Zocken allgemein auch nur ansatzweise irgendeine Ahnung hatte. Poker habe ich damals nur im Kino gesehen. Im Hinterzimmer einer rauchverhangenen viertklassigen Bude, mit drittklassigen Ganoven am Tisch und immer in der Gefahr, dass jemand die Pistole nicht nur vor sich auf den Tisch legt, sondern auch benutzt.

Unbeleckt von Glücksspielen und der großen Zockerei wollte ich relativ schnell das Thema wechseln, um auf sichereres Terrain zu kommen, welches auch ich sprachlich und inhaltlich beherrschte. Aber er war in seinem Element und seinen Worten gefangen und sprach mit Leidenschaft und Überzeugung, mit einer tatsächlich feststellbaren Liebe über Poker, dass ich einfach zuhören musste. Ich werde nicht mehr die ganzen drei Stunden seiner Rede nachvollziehen können, dennoch sind mir einige Passagen seines Monologes nie ganz entfallen:

I love that game. Es, ja es ist Liebe.

Mache alles, was du machst mit Liebe und Enthusiasmus. Egal ob du Rinder züchtest, Autos verkaufst oder Poker spielst, dann wirst du es irgendwann schaffen.
Es ist das schönste Spiel der Welt. Nach dem Liebesspiel und nach dem ersten gemeinsamen Fußballspiel mit deinem Sohn.
Leidenschaft gepaart mit reiner Emotion. Mit nicht viel anderem vergleichbar. Poker ist rein, wie die Seele eines Neugeborenen. Rein, pur und ehrlich. Na, ja, manchmal nicht immer ehrlich, aber auch das gehört zu diesem puren Spiel.

Poker ist Business. Poker ist wie Business. Es geht darum, am Ende des Tages, am Ende des Monats der Beste zu sein. Der Starke, der Held, zu dem alle aufschauen. Dennoch hat Poker weitere Komponenten, die das andere Business entweder gar nicht oder in dieser Form nicht hat. Poker ist abseits vom wahren Ziel eine gesellschaftliche Komponente, die heutzutage noch deutlich unterschätzt wird. Es gibt keinen Unterschied am Tisch. Uns alle eint das Spiel, vor dem Dealer sind wir alle gleich. Und vor den Karten sowieso.
Poker ist definitiv nicht, wie uns einige weismachen wollen, ein Glücksspiel. Am Ende des Tages sogar ist es ein „gutes Spiel“, weil du dich selber, dein Hirn, deinen Charakter einbringen musst. Und es ist ein gutes Spiel, weil du ständig lernen musst, weil du ständig an dir, deinem Wesen und deinem Spiel arbeiten musst. Und das auf eine intensive Art und Weise. Und du lernst Geduld, Demut und Achtung. Achtung vor deinen Gegnern aber auch Achtung vor situativen Gegebenheiten. Keine Hand ist wie die andere, es gibt niemals eine vergleichbare Szenerie wie bei anderen Spielen. Auch das macht Poker einzigartig.

Pokern ist kein simples Zocken, kein Haudrauf auf schwarz oder rot. Gerade die Grautöne, die Zwischenstufen sind die entscheidenden Faktoren beim Pokern.

Auch wenn mir das hier und heute noch keiner glauben mag, irgendwann wird Poker groß. Richtig groß. Und auch eine große Komponente in der Gesellschaft. Dann aber werden wie bei jeder Wachstumsbranche die Probleme anfangen. Du wirst im Endeffekt keinen Unterschied mehr sehen zu anderen Branchen, lass mich sagen zur Automobilindustrie. Es wird mit harten Bandagen gekämpft werden, um Marktanteile und Publicity. Es werden zwielichtige Elemente auftauchen, die Stücke von dem Kuchen abhaben wollen oder sogar versuchen, das ganze Kuchenblech zu klauen. Es wird zwangsläufig ein dreckigeres Business werden.

Aber eines wird nie passieren, eines wird Poker jeder anderen hart umkämpften Branche immer voraus haben: die Lust, die Leidenschaft, das Engagement um des Produktes willen. Ein Auto lebt nicht. Ein Pokerspieler hingegen schon. Sogar ein Pokerspiel, jedes Pokerspiel ist voller Leben. Ein Pokerspiel ist wie das Leben, das wird kein Auto jemals schaffen, sei es noch so groß und teuer und aufregend.

Du kannst Poker im Prinzip nicht mit einem Auto vergleichen, und ich liebe Autos, sogar german cars. Aber die wahre Leidenschaft, das tiefe Interesse, in der Tat die tiefe Liebe entwickelst du nur beim Pokern. Lass mich nicht pathetisch klingen, aber kein Schmerz der Liebe, kein Leiden im Leben ist so bitter und so endgültig wie die Pein beim Pokern. Aber auch ist die Freude, die du erfahren kannst, ist gewaltig und meistens nur ein paar Minuten entfernt. Das ist im richtigen Leben anders. Verlieren zu lernen macht man im richtigen Leben automatisch, beim Pokern hingegen musst du es lernen. Auf bittere, schmerzhafte und manchmal auch teure Art und Weise.

Lebe, um zu lieben und um zu leben. Lebe, um zu spielen und das Spiel zu lieben. Liebe das Spiel, um besser zu werden. Lass aber nie zu, dass das Spiel dein Leben beherrscht. Dein Leben bestimmst du selber, ebenso wie das Spiel. Und du musst so leben, dass du dein Spiel beherrscht.

Ja, es ist ein Spiel. Manche sagen, nur ein Spiel. But that’s wrong, Baby – it’s that game. Das einzig wahre Spiel. Und es spiegelt dich wieder. Du vor dem Spiegel. Besser aber als es jeder Spiegel könnte. Ich habe in meinem Umkleidezimmer fünf Spiegel, in meinem Badezimmer drei davon. Richtig erkennen allerdings tue ich mich nur am Pokertisch.

Pokern ist wie Bergsteigen. Endorphine, Hormone und Glücksmomente, die man keinem begreifbar machen kann, der nicht neben dir auf dem Gipfel steht. Pokern ist wie Autorennen. Das Gefühl, unverletzt aus der Karre zu steigen, kannst du niemandem beschreiben, der nicht Beifahrer gewesen ist.

Es gibt nichts Faszinierenderes als ein gelungenes Spiel. Selbst ein mittelmäßiges Spiel ist noch besser als der Durchschnittstag im Durchschnittsleben eines Durchschnittsmenschen. Spielen kann Leben nicht ersetzen, das weiß ich wohl, aber Spielen kann Leben sein. Und Leben kann Spielen sein. It’s more or less the whole life.
Pokern ist so vielfältig wie sonst kaum etwas in diesem Leben. Mal ist es Krieg, mal ist es Poesie. Mal ist es Vernichtung, dann wieder Philosophie.

Irgendwann über dem großen weiten Wasser schliefen wir dann wohl ein. Ein freundliches und zeitlich passendes Wecken der Stewardess sicherte uns zumindest noch ein respektables Frühstück. Dann war der Flug auch vorbei, wieder einmal geschafft. Wieder einmal einen Kontinent gewechselt.

Wir durften als Erste das Flugzeug verlassen. Beim Weg nach draußen schlug mir der Mann mit starker, krachender Hand auf die Schulter und sagte: „Nice to meet you. Have a good trip and good business. By the way, my name is Doyle Brunson. It was really nice meeeting you.“

Über den Autor
Udo Gartenbach – Fold in the Dark
Kosmopolit, Hobby-Pokerspieler, Buchautor, Freigeist und Hausmann. Udo Gartenbach ist einfach Udo Gartenbach und das ist gut so.

 

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geschrieben von Telas
Pokerverein Rendsburg Spieltag 6 Poker Meisterschaft

Bildquelle: aboutpixel.de © Andre Möller

Hallo Pokerfans,

der 6. Spieltag des Pokerverein Rendsburg startete etwas holprig. Beim Check-in wurde Telas mit einer starken Beteiligung überrascht und vergaß gleich 2 Namen zu notieren. Deshalb waren auch 2 Tische zu wenig und es wurde schnell noch der dritte Tisch aufgebaut. Unter Mithilfe von einigen Spielern (vielen Dank!) ging dies auch ratzfatz vonstatten und mit nur 10 Min Verzögerung gingen 22 Spieler ins Rennen um die Pokermeisterschaft in Rendsburg. An Tisch 1 ging gleich ziemlich viel Action los und es wurden wieder einige Hände kontrovers diskutiert. So erwischte es dort ziemlich früh Jan-Eike, einen der Favoriten auf den Titel. Es dauerte aber eine ganze Weile, bis der zweite Ausscheider feststand. An Tisch 2 wurde der derzeit führende Denis erlegt. Mit diesem Favoritensterben wurde es in der Rangliste direkt wieder spannend. Thorsten Reidt, Thomas Brinkmann und Manuela waren wieder in Schlagdistanz. Alle 3 schafften es auch an den Final Table. Dies beweist, dass man sich im Verlauf der Ranglisten-Meisterschaft besser keine Ausrutscher erlauben sollte. Aber der Verlust der Führung kann später mit den Streichergebnissen wieder aufgefangen werden. Es blieb also weiter spannend und Manu fragte während des Spiels nach dem Stand der Rangliste. Sie plante also den Angriff. Auch Thomas Brinkmann interessierte sich plötzlich für Rechenspiele und Thorsten Reidt zählte im Geist sicher auch Prozentpunkte zusammen. Florian, den wir als Probespieler direkt am Final Table begrüßen durften, zückte sein iPhone für ein Live-Reporting der Rangliste. So richtete jetzt jeder seine Taktik aus. Als ersten am Final Table erwischte es Telas, dessen Treffer nicht half und der Flushdraw nicht kam. Martin freute sich mit 7 2 offsuite im Small Blind in dieser Hand über ein geflopptes 2 Pair und nahm Telas die letzten Chips. Im weiteren Verlauf konnten Thomas und Thorsten keine Hände für sich entscheiden und mussten ebenfalls gehen. Jetzt bissen sich die letzten 5 am Tisch fest und es dauerte lange, bis Martin und Matthias ausschieden. Sir Alan und Ralf hatten jetzt die Aufgabe, den Angriff von Manu auf die vorderen Plätze abzuwehren. Aber gegen die Pokerqueen waren beide machtlos. Zuerst ritt Sir Alan von dannen und Ralf erwischte im Heads-up den falschen Zeitpunkt für einen „Steal“. Damit macht Manu wieder einige Plätze gut aber auch Thomas und Thorsten sind wieder im Rennen. Thorsten übernimmt sogar derzeit wieder die Führung. Es bleibt also weiter spannend im Ranking

 

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geschrieben von Telas
Pot Limit Omaha Pokerverein Rendsburg

Bildquelle: freepokerphotossite.com

PLO – für einige eine Partei im nahen Osten, für uns eine willkommene Abwechslung zum No Limit Texas Holdem. Pot Limit Omaha ist ein actionreiches und strategisches Spiel. Während sich beim No Limit Texas Holdem vieles pre-Flop abspielt, entscheidet sich fast alles im PLO nach dem Flop. Und nicht selten prallen dann bereits starke „made-hands“ oder „Monster-Draws“ aufeinander. Dies alles konnten wir gestern beobachten. Der Pokerverein Rendsburg startete seine 1. Pot Limit Omaha Meisterschaft mit einer starken Beteiligung von 13 Spielern. Wir hatten mit der Hälfte gerechnet. So aber stellten wir noch schnell den zweiten Tisch auf und starteten fast pünktlich. Das Spielerfeld war bunt gemischt. So schnupperten PLO-Anfänger mal rein und einige Fortgeschrittene waren auch dabei. Diese Fortgeschrittenen, die bereits über Live- und online-Erfahrung im PLO verfügen, räumten zu Beginn auch gleich ein paar Missverständnise in der Regelkunde aus. So wurde ein fast reibungsloser Ablauf des Spieltages gewährleistet. Vielen Dank dafür an Stefan, Löffel und Martin. In den nächsten Tagen werden wir ein verbindliches Regelwerk für die Pot Limit Omaha Meisterschaft entwickeln und zur Diskussion stellen. Die Struktur hat sich als brauchbar herausgestellt und wird wahrscheinlich so bestehen bleiben. In dieser ersten Meisterschaft ist es das Ziel, das Spiel zu lernen und den Ablauf zu optimieren. Dies wird uns sicherlich sehr gut gelingen. Es ist anzunehmen, dass die Beteiligung so stark bleibt denn es hat allen großen Spaß gemacht. Auch wenn einige früh die Erfahrung machen mussten, dass man mit einem Full-House auch mal nur zweiter Sieger sein kann und die Chips zum Gegner wandern. Während am Final-Table dann tatsächlich die meisten Fortgeschrittenen zu finden waren, liessen die Anfänger den Abend gemütlich ausklingen. Das Omaha-Ranking ist online! Wir freuen uns auf den nächsten Spieltag am 09.06.2011!

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geschrieben von Telas

Pokerverein Rendsburg auf der Jagd Hallo Rendsburger Pokerfreunde,

mit dem 5. Spieltag der laufenden Saison ist der Pokerverein Rendsburg gestern in den Mai getanzt. 18 Spieler fanden sich rechtzeitig zum Check-Inn in den Audorfer Hof ein und nahmen an 2 Tischen platz. Jan-Eike erschien wieder sehr, sehr, sehr rechtzeitig und steigerte die Teilnehmerzahl auf 19 Spieler. Wir möchten dies zum Anlass nehmen, nochmals um rechtzeitiges Erscheinen zum Check-Inn zu bitten. Jeder von Euch kennt die magische Zahl „21 Spieler“ und deren Folgen für einen pünktlichen Spielstart. Für alle Unwissenden: Sollte zwischen Check-Inn und Spielstart noch ein 21ter Spieler eintreffen, müssen wir von 2 auf 3 Tische umstellen. Das heisst, dass alle Tische und Plätze neu ausgelost werden müssen. Erfahrungsgemäß bringt dies ziemliche Unruhe in den Ablauf.

Jedenfalls konnten wir doch relativ pünktlich starten und begrüßten wieder einen neugierigen Probespieler in der Runde. Christian -Kabi- Kabus fand den Weg in den Audorfer Hof und checkte quasi vorbildlich als erster ein. Christian ist den meisten bekannt von den zahlreichen „Fockbeker Pokernights“. Dort hat er bereits gezeigt, dass er das Spiel beherrscht und stieg problemlos in das Spielgeschehen des 5ten Spieltages ein. Auch die „Australier“ waren wieder komplett am Start. Martin erhielt von „McDonald“ eine besondere Begrüßung, als er ein 5fach-Raise von Martin mit 10 8 offsuit callte und mit einer Strasse eine ordentliche Lücke in Martin`s Chipstack riss. Martin war danach ziemlich „shortstacked“ und auch nicht mehr so gut gelaunt. Nach diesem emotionalen Auftakt ging es aber sehr zäh weiter. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit bis der erste „Seat open“-Ruf durch den Saal hallte. Alan hatte wohl eine gehörige Menge Chips in die Mitte geschoben um seinen Damenbesuch zu verschleiern. Rene deckte dieses Vorhaben mit Pocket-5er auf und erwischte auf dem Board die dritte „Funfff“ (um es mit Alan`s Worten zu sagen). Danach zauberten Thorsten Reidt und Jan-Eike ein Lächeln auf das Gesicht von Denis. Beide Favoriten schieden in der frühen Phase aus und Denis witterte seine Chance. Auch Ulli strich früh die Segel und der Final Table rückte immer näher. Als Olli dann als letzter „Australier“ ausschied, platze die „Bubble“ und 9 Spieler nahmen am Finaltisch platz. Christian Kabus häufte einen ziemlichen Chipstapel vor sich auf und versuchte weitere Spieler zu eliminieren. Leider erhielt er sehr oft Rückschläge und doppelte einige Spieler auf. So schied er dann auch verfrüht aus und auch Ocke, Carsten und „McDonald“ folgten ihm in kurzen Abständen. Meine Wenigkeit (Telas) freute sich über die Teilnahme am Final-Table, musste dann aber mit dem 4ten Platz zufrieden sein. Denis hatte jetzt schon das Blaulicht angeschaltet und befand sich auf der Vorfolgungsjagd. Nachdem Thorsten Muhl als 3ter ausschied befand der sich mit dem „Wikinger“ Auge in Auge und stellte ihn bereits in den ersten Händen mit K9. Denis lies sich „die Papiere zeigen“ und erhielt gegen Pocket-7er einen „Coinflip“. Der König am Turn führte zur Festnahme und Denis übernimmt damit die Führung im Gesamtranking. Wir gratulieren ihm dazu recht herzlich. Alle Ergebnisse sind online und auch Bilder werden in der Galerie folgen. Wir freuen uns auf die folgenden Spieltage und die neue Omaha-Meisterschaft. Weitere Infos hierzu werden sehr zeitnah folgen.

Immer gute Hände, auch an den Poker-Events am Wochenende, wünscht der Pokerverein Rendsburg.

 

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geschrieben von Telas

Omaha Poker beim Pokerverein RendsburgHallo Pokerfreunde,

im Pokerverein Rendsburg wurden die Stimmen derer, die sich mit 2 Karten nicht mehr zufrieden geben, immer lauter. So ist es an der Zeit, die Pot Limit Omaha-Runde wiederzubeleben. Wir wollen diese actionreiche Pokervariante, bei dem man mit 4 Hole-Cards spielt und somit viel mehr Möglichkeiten erhält, ebenfalls in einer Rangliste spielen. In der Testphase für 2011 wollen wir 1x im Monat (bzw eher alle 4 Wochen) Omaha Poker in Rendsburg bzw im Hotel Audorfer Hof in Audorf anbieten. Als Spieltag wurde Donnerstag festgelegt, jeweils in einer spielfreien Woche der No-Limit-Rangliste. Spielstart ist ebenfalls 19:30 Uhr und wir spielen nach der bereits bekannten Blind-Struktur. Die Levelzeit wird je nach Teilnehmerzahl zwischen 18 und 25 Minuten variert und der Starting-Stack beträgt 5.000 in Chips. Ranglistenpunkte werden wie bei der No-Limit-Rangliste berechnet. Bis in den Dezember haben wir noch Zeit für 9 Spieltage. Daher spielen wir dieses Jahr mit nur 1 Streichergebnis (auf minimal 8 Ergebnise) und 6 notwendigen Teilnahmen für eine Meisterschaftswertung. Dieses Jahr wird es leider nur den Titel „1. Omaha-Champion Pokerverein Rendsburg“ geben, denn für Preise/Pokale ist derzeit kein Budget vorgesehen. Die Omaha-Rangliste ist im Jahr 2011 offen. Das bedeutet, dass auch Nicht-Mitglieder um den Titel mitkämpfen können. Dies sind soweit die Rahmenbedingungen, die noch vollständig veränderbar sind. Im Jahr 2012 wird die Omaha-Meisterschaft ähnlich dem Modus der No-Limit-Meisterschaft angepasst. Wir würden uns über Feedback, Kritik und Anregungen (am besten im Forum oder unten in der Kommentar-Funktion) sehr freuen, um den Ablauf einer Omaha-Meisterschaft zu planen und optimieren. Wir hoffen, dass dieses Angebot Euch zusagt und freuen uns auf eine Menge Action am Pokertisch. Die Pot-Limit Omaha Rangliste vom Pokerverein Rendsburg findet ihr HIER.

Spieltage (Donnerstag / 1x in 4 Wochen)

  • 12.05.2011
  • 09.06.2011
  • 07.07.2011
  • 04.08.2011
  • 01.09.2011
  • 29.09.2011
  • 27.10.2011
  • 24.11.2011
  • 22.12.2011

Blinds

Zeit Level Starting Stack 15.000
16 Min 25 / 50 Ante 50
16 Min 50 / 100 Ante 100
16 Min 75 / 150 Ante 150
8 Min   Pause / Color Up 25er/50er
16 Min 100 / 200 Ante 200
16 Min 200 / 400 Ante 400
16 Min 300 / 600 Ante 600
5 Min   Pause
16 Min 400 / 800 Ante 800
16 Min 500 / 1.000 Ante 1000
16 Min 700 / 1.400 Ante 1400
16 Min 1.000 / 2.000 Ante 2000
5 Min   Pause
16 Min 1.500 / 3.000 Ante 3000
16 Min 2.000 / 4.000 Ante 4000
16 Min 3.000 / 6.000 Ante 6000
8 Min   Pause / Color Up 100er
16 Min 4.000 / 8.000 Ante 8000
16 Min 5.000 / 10.000 Ante 10.000
16 Min 7.000 / 14.000 Ante 14.000
5 Min   Pause
16 Min 10.000 / 20.000 Ante 20.000
16 Min 15.000 / 30.000 Ante 30.000
16 Min 20.000 / 40.000 Ante 40.000
5 Min   Pause
16 Min 30.000 / 60.000 Ante 60.000
16 Min 40.000 / 80.000 Ante 80.000
16 Min 50.000 / 100.000 Ante 100.000

 

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Über uns

In Rendsburg ist die Pokerszene sehr groß, sodass wir dies zum Anlass nahmen, einen Pokerverein in Rendsburg zu gründen. Wir spielen in einer Rangliste und um Meisterschaften. Bei uns steht die gesunde Mischung aus Spaß und sportlichem Ehrgeiz im Vordergrund. “Poker als Sport?” werden jetzt viele denken. Ja, denn es gibt Bestrebungen, den Pokersport als “Mind-Game” (Strategie- und Geschicklichkeitsspiel) ähnlich dem Schach- oder Bridgespiel zu etablieren. Es ist bewiesen, dass man im No Limit Texas Holdem Poker den Glücksfaktor durch Setzverhalten und Spielanalyse deutlich minimieren kann. Dies ist auch das Ziel unserer Poker-Meisterschaften. Besonders stolz sind wir auf unsere Pot Limit Omaha – Meisterschaft. Nach unserem Wissen sind wir der einzige Verein, der diese Variante des Poker in einer Ranglisten-Meisterschaft spielt.

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